Erdogan Ercivan. Fälscher und Gelehrte.


Erdogan Ercivan. Verbotene Ägyptologie.


Thomas H.Fuss. Spezies Adam - Das unglaubliche Vermächtnis der Bibel.


Erdogan Ercivan. Das Sternentor der Pyramiden.


Walter-Jörg Langbein. Lexikon der biblischen Irrtümer.


Erich von Däniken (Hrsg). Jäger verlorenen Wissens.

 
 
 
Thema

»Dino-Saurier« - Was sonst?


Die urzeitlichen Reptilien, die heute weltweit als »Dinosaurier« (»Schreckensechsen«) bezeichnet werden, sollten bereits zu den Anfängen ihrer Erforschung eigentlich einen ganz anderen Namen erhalten. Der Frankfurter Wirbelpaläontologe und Forscher Hermann von Meyer (1801-1869) hatte 1830 für die riesenhaften Urwelttiere den Begriff »Pachypoda« vorgeschlagen, was wörtlich »Dickfüßer« oder »Schwerfüßer« heißt.

Diese Bezeichnung wählte er, elf Jahre vor Aufkommen des Begriffs »Dinosaurier«, in Anlehnung an die Benennung von Elefanten und Nashörnern als »Pachydermen« (»Dickhäuter«). Tatsächlich verdanken Dutzende von Urzeittieren wie der weltberühmte Urvogel »Archaeopteryx« aus Bayern Hermann von Meyer ihren wissenschaftlichen Namen. Sein Ruf war so gut, dass ihm viele Entdecker ihre zum Teil spektakulären Funde zur Begutachtung vorlegten.

Den Namen »Dinosaurier« gab es damals noch nicht, aber auch Meyers Bezeichnung »Pachypoda« hatte sich in der Fachwelt nicht durchgesetzt, zumal sie bis dahin lediglich in einer Tabelle verwendet worden war. Mehr Glück war dem Paläontologen und ersten Direktor des Britischen Museums für Naturgeschichte in London, Richard Owen (1804-1892), beschieden, der 1841 für die bis dahin bekannten riesenhaften Echsen den Begriff »Dinosauria« vorschlug. Sofort fand der wissenschaftliche Name »Dinosauria« (eingedeutscht: »Dinosaurier«) weltweit Anerkennung, obwohl nicht alle damit bezeichneten Urzeittiere den Titel »Schreckensechsen« verdienen. Nun machten Wissenschaftler der Universität Mainz eine sensationelle Entdeckung, die den Namen »Dinosaurier« erneut in Frage stellt: Sie untersuchten eine sieben Millimeter kleine Laus, die vor 44 Millionen Jahren gelebt hat - das einzige bisher gefundene Exemplar!

Das Tierchen konnte seinen Entdeckern sogar noch seine letzte Mahlzeit übermitteln - im Mageninhalt konnten »Federpartikel« nachgewiesen werden. Die Erklärung der Forscher: »Wie Vogelläuse, die sich beispielsweise heute von Entenfedern ernähren, tummelten sich die urzeitlichen Läuse auf gefiederten Dinosauriern.«

Chef-Redakteur Erdogan Ercivan schlägt daher den neuen Begriff »Penna-Rhion« für »Dino-Saurier« vor, was soviel wie »mit Federn versehene, schnelle, Urzeittiere deren Größe bis zur Bergspitze reichen können« bedeutet.