Erdogan Ercivan. Fälscher und Gelehrte.


Erdogan Ercivan. Verbotene Ägyptologie.


Thomas H.Fuss. Spezies Adam - Das unglaubliche Vermächtnis der Bibel.


Erdogan Ercivan. Das Sternentor der Pyramiden.


Walter-Jörg Langbein. Lexikon der biblischen Irrtümer.


Erich von Däniken (Hrsg). Jäger verlorenen Wissens.

 
 
 
Who is who

Albert Einstein (1879-1955)


Der im Jahre 1879 in Ulm als Sohn des Kaufmanns Hermann Einstein und Pauline Koch geborene berühmte Astrophysiker hat einen Jubilaren Jahrestag, dass die E.T.-Redaktion für die Vorstellung einer Kurzbiographie des Wissenschaftlers für würdig erhält. Am 14. März 2004 wäre Albert Einstein 125 Jahre geworden:

Am 14. Mai 1904 wird Hans Albert, der erste Sohn von Albert Einstein und Mileva Maric (1875 - 1948) in Bern, in der Kramgasse 49, geboren. Einige Monate später entstand, nach Einsteins eigenen Worten, in der Kramgasse 49 die spezielle Relativitätstheorie.

Zwischen 1902 und 1909 ist er Technischer Vorprüfer am Eidgenössischen Amt für geistiges Eigentum (Patentamt) in Bern. Doch schon 1905 veröffentlicht er in den »Annalen der Physik« zur Quantentheorie und zur Relativitätstheorie: Er erweitert die Quantentheorie von Max Planck um die Hypothese der Lichtquanten. Mit der Begründung der »Speziellen Relativitätstheorie« leitet er den Übergang zur Wissenschaft des 20. Jahrhunderts ein. Kurz darauf liefert er mit der Formel »E=mc²« einen Nachtrag zur Relativitätstheorie. Die Energie eines Körpers ist demnach das Produkt aus seiner Masse und dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit. Seine Theorien setzen sich in der Wissenschaft schnell durch.

1907 habilitiert er an der Universität Bern, nachdem sie diese ein Jahr zuvor noch abgelehnt hatte.

1909 erhält Albert Einstein eine außerordentliche Professur für theoretische Physik an der Universität Zürich. Als Ordinarius arbeitet er dann 1911 an der Prager Universität.

1912 arbeitet er schließlich erneut an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich, wo er allerdings neben seiner Forschung zu Lehrveranstaltungen zur theoretischen Physik verpflichtet ist.

Am 1. April 1914 erhält Einstein den Ruf an die Preußische Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Im selben Jahr zog Einstein mit seiner Familie dann in die deutsche Hauptstadt. Da sich Mileva in Berlin aber nicht wohl fühlte und die Ehe mit Einstein bereits zerrüttet war, ging sie kurze Zeit später mit ihren Söhnen (der zweite hieß Eduard) wieder zurück nach Zürich. Hans Albert litt sehr unter der Trennung seiner Eltern. 1919 wurde die Ehe geschieden. Einstein kann sich nun ausschließlich seiner Forschung widmen, da er keinerlei Lehrverpflichtungen hat.

Im Oktober 1915: Einstein formuliert die »Allgemeine Relativitätstheorie« die bis dahin geltende physikalische Erklärungsansätze ersetzt.

Ab 1920 wird Einstein aufgrund seiner Forschungen und seiner jüdischen Herkunft in Deutschland angefeindet. Nach dem Mord an Walther Rathenau (1922), dem Hitler-Putsch (1923) und dem großen Wahlerfolg der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) bei den Reichstagswahlen (1932), befürchtet er antisemitische Übergriffe auf seine Person und verlässt jeweils für einige Zeit Berlin.

Am 24. August 1921 wird in Potsdam der sogenannte Einsteinturm von Erich Mendelsohn eingeweiht. Mit Hilfe dieses Turmteleskops soll die Relativitätstheorie empirisch überprüft werden. Einstein erhält den Nobelpreis für Physik für die Einführung des Begriffs der Lichtquanten und seine Arbeiten auf dem Gebiet der theoretischen Physik. Seine Forschungen revolutionieren die Grundlagen der Physik: Es entsteht eine neue Auffassung über das Wesen von Raum und Zeit sowie eine neue Sicht der Schwerkraft. Zwischen 1925 und1927 arbeitet er weiter an der Quantentheorie.

Am 30. Januar 1933, den Tag der Machtübernahme durch die NSDAP, befindet sich Einstein in Pasadena (USA). Er protestiert gegen die Menschenrechtsverletzungen in Deutschland und legt sein Amt an der Preußischen Akademie der Wissenschaften nieder, noch bevor die Nationalsozialisten ihn ausschließen können. Einstein siedelt in die USA über, wo er in Princeton (New Jersey) eine neue Anstellung am Institute for Advanced Studies erhält. Am 2. August 1939 trotz er seines grundsätzlichen Pazifismus und unterzeichnet eine Aufforderung an den amerikanischen Präsidenten, den Bau der Atombombe voranzutreiben. Er befürchtet das Voranschreiten der deutschen Atomforschung und deren militärische Nutzung.

Am 6. und 9. August 1945, nach dem Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki durch die US-Luftwaffe, gründet Einstein das »Emergency Committee of Atomic Scientists«. Als Präsident des Komitees engagiert er sich für die friedliche Nutzung der Atomenergie.

Albert Einstein stirbt am 18. April 1955 in Princeton (New Jersey).