| Raumtransporter aus Deutschland
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Eine europäische Alternative zum Space Shuttle wird ab sofort der in Bremen ansässige Raumfahrtkonzern »Astrium« entwickeln. Nach dem Modell soll ein rund 50 Meter langer Raumgleiter konstruiert werden, der schon in 15 Jahren Satelliten ins All befördert.
Der erste unbemannte europäische Weltraumtransporter, der preiswert produziert und mehrfach verwendet werden kann soll zukünftige Transporte in den Weltraum entscheidend verbilligen.

Im Rahmen eines offiziell eingeleiteten Projekts »Phönix«
ist in Bremen mit einem Aufwand von 16 Millionen Euro ein erster Prototyp geschaffen getestet worden. »Phönix«´ist fast sieben Meter lang mit einer Spannweite von etwa 3,8 Meter und wiegt rund 1,2 Tonnen wiegen.
Ein dauerhafter selbstständiger Zugang Europas zum Weltraum sei nur durch drastische Reduzierung der Transportkosten zu erreichen, erklärte der Leiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Walter Kröll. Dabei sei die Wiederverwendbarkeit von Raumtransportern ein entscheidender Faktor. Mit dem Einsatz voll funktionsfähiger Raumfahrzeuge dieser Art sei aber nicht vor 2015 zu rechnen.
Das Projekt ist Bestandteil des nationalen 40-Millionen-Euro-Programms »Astra«
(Ausgewählte Systeme und Technologien für zukünftige Raumtransport-Anwendungen).
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| Urvogel »Microraptor gui«
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Chinesische Paläontologen haben in der Provinz Liaoning einen sensationellen Fund gemacht: Sie entdeckten einen Urvogel mit »vier« Flügeln, der 80 Zentimeter groß war und vor 125 bis 145 Millionen Jahren lebte.

Die aerodynamisch günstige Anordnung seiner Federn entspricht der von modernen Vögeln. Dennoch ist es nach Ansicht der Wissenschaftler sehr unwahrscheinlich, dass der »Microraptor gui« genannte Urvogel ein guter Flieger war.
Sein Entdecker Dr. Xing Xu vom Institut für Wirbeltierpaläontropologie und Paläoanthropologie in Peking ist davon überzeugt, dass dieser Urvogel nur von Baum zu Baum gleiten konnte und für längere Distanzen fluguntauglich war.
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| Keine Antwort!
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Die europäische Raumfahrtagentur ESA bangt um ihr ehrgeiziges Mars-Projekt, denn »Beagle 2« antwortet nicht. Schon am ersten Weihnachtsfeiertag 2003 hätte der 67 Kilo schwere »Beagle 2« nach über 55 Millionen Kilometer Reise auf dem Mars aufsetzen sollen. Mit dem Song »No Distance left to run« von der Popgruppe »Blur« sollte er seine Landung melden. Doch bis heute herrscht Funkstille!
Der Forschungsdirektor der ESA David Southwood meint, dass die Sonde schief gelandet sein könnte und daher ihre Antenne vermutlich in die falsche Richtung zeige.
Vielleicht hat aber auch nur die Telecom-Mars etwas dagegen, dass »Beagle 2« antwortet, weil die ESA ihre »marsianische« Telefonrechnung noch nicht bezahlt hat.
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| Yeti entdeckt!
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Reinhold Messner rauft sich gewiss die Haare: denn dass was ihm bisher noch nicht wirklich gelang, haben jetzt russische Wissenschaftler im Altai-Gebirge vollbracht. Ein Bergsteiger hat im sibirischen Gebirge, in 3000 Meter Höhe ein haariges mumifiziertes Bein von einem bislang unbekannten Wesen gefunden. Weil dieser Körperteil so fremdartig aussah brachte er ihn in die Universität Altai in Sibirien.

Nach ersten Untersuchungen sind sich die russischen Forscher sicher, dass das Bein zu keinem bekannten Wesen gehört, so dass sie von der Echtheit des Fundes überzeugt sind. An der Stellung des Kniegelenks wollen die Universitätswissenschaftler sogar sehen können, dass dieses mysteriöse Wesen auf zwei Beinen gelaufen ist. Die Fußsohle zeige zudem, dass der sibirische Yeti auf weichem Untergrund, wie beispielsweise Schnee gelaufen ist.
Weil sich bei den eisigen Temperaturen im sibirischen Hochland sogar das Muskelgewebe erhalten hat, soll eine DNA-Analyse nun klären, um welches Wesen es sich bei dem Fund handelt.
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| Gefährlicher Elektrosmog!
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Bereits 1918 versuchte die Deutsche Reichsbahn in den Zügen das Kabellose Telefonieren zu ermöglichen. Heute wird das Mobiltelefon schon von über 60 Millionen Bundesbürgern genutzt, worauf keiner mehr verzichten will.
Um das Telefonieren zu ermöglichen werden Funksignale von etwa 50.000 Basisstationen weitergeleitet und aufgrund der neuen UMTS-Technik sollen in den nächsten Jahren weitere hinzukommen. Die Folge: ein unsichtbarer Salat von Wellen schwirrt durch die Luft, die unsere Gesundheit gefährden!
Die erst kürzlich abgeschlossene »Reflex-Studie« eines internationalen Forschungsteams hat sogar ergeben, dass die Wellen das Erbgut des Menschen, die DNS, nachhaltig schädigen!
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| ExtraTerrestrischer-Kontakt?
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Der Chinese Meng Zhaoguo aus der Mandschurei am Rande der Taiga glaubte einen Hubschrauberabsturz beobachtet zu haben als er sich dem Wrack nährte und ihn etwas an der Stirn traf. Er wurde Bewusstlos. Einige Tage nach seinem Erlebnis fand sich Meng Zhaoguo über dem Bett und hatte einen schwebenden Kontakt mit einer drei Meter großen sechsfingrigen Alienfrau mit geflochtenem Haar an den Beine. Vierzig Minuten dauerte der schwebende Austausch von Körperflüssigkeiten, bevor sie durch die Wand wieder verschwand. Zhaoguo blieb von diesem extraterrestrischen Kontakt eine fünf Zentimeter große Markierung an der Hüfte zurück.
Einen Monat später will er durch die Wand in seinem Schlafzimmer in ein Raumschiff transportiert worden sein, wo er die Frau mit dem geflochtenen Haar an den Beinen wiedersehen wollte. Doch die Besatzung in dem Raumschiff sagte ihm, dass das unmöglich sei. Aber in 60 Jahren wird auf einem weit entfernten Planeten sein Sohn geboren werden, den er dann selbstverständlich auch sehen werde.
Interessant dürfte dabei sein, ob der Sohn ebenfalls mit geflochtenen Beinhaaren geboren wird und Schlitzaugen hat, oder doch nur sechs Finger und mit dem Kopf durch die Wand gehen wird.
Was traf Meng Zhaoguo an der Stirn wirklich und sind das nur die Auswirkungen davon? Wir werden es in 60 Jahren erfahren.
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| Absturz!
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Am 01. Februar 2003 haben die USA nach der »Challenger-Explosion« 1986, eine zweite Raumfähre bei einer Katastrophe verloren. Kurz vor der geplanten Landung ist die Raumfähre »Columbia«mit sieben Menschen an Bord in mehrere Teile zerbrochen. Das Unglück geschah in rund 60000 Metern Höhe. Zeugen berichteten, sie hätten einen lauten Knall gehört. Die NASA warnte die Bevölkerung davor, sich irgendwelchen Trümmerteilen zu nähern.
Sie könnten giftiges Material enthalten, sagte der NASA-Sprecher James Hartsfield. Trümmerfunde sollten den Behörden gemeldet werden. In der Umgebung von Dallas wurden Rettungs- und Bergungsmannschaften alarmiert.
Ursache für den Absturz war ein Kunststoffelement-Geschoss, das sich gelöst hatte und ein Loch in den linken Flügel durchstossen hatte. Der Shuttle sollte um 15.16 MEZ auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida nach 16 Tagen im All landen. Die Astronauten hatten rund um die Uhr mehr als 80 wissenschaftliche Experimente ausgeführt.
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| ExtraTerrestrische Besucher!
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Im August/September 2003 sind in den italienischen Massenmedien eine Reihe von Fotos präsentiert worden, die außerirdische Wesen zeigen, die sich in diesem Zeitraum auf der Erde aufgehalten haben sollen. Zur selben Zeit sind in den USA ähnliche Fotos entstanden, wobei die Wesen hier nicht durch Sichtkontakt, sondern erst nach dem Entwickeln der Fotoablichtungen entdeckt werden konnten. Sie zeigen die »kleinen Grauen«, wie sie allgemein auch in der Fachliteratur vorzufinden ist.
Interessant in diesem Zusammenhang ist vielleicht die Tatsache, dass in diesem Zeitraum überall auf der Welt Strom liefernde Kraftwerke auf mysteriöser weise ausgefallen sind, wovon Millionen Menschen in den USA, Kanada, Dänemark, Schweden, Frankreich, England und Italien betroffen waren.
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| Unheimliche Begegnung!
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Astronauten der US-Raumfähre »Columbia« stießen bei einem Flug im Januar 2003 um die Erde auf eine gespenstische und unheimliche Erscheinung: Über Afrika schwebte ein gewaltiger glühender Bogen, unter dem Blitze zuckten. Die Besatzung der Raumfähre filmte die spektakuläre Erscheinung bei Video-Aufnahmen zur Erforschung von Gewittern. Der Koordinator für die von Israel ausgeführten Versuche Joaw Jair sagte: »Vor zwei Nächten bot sich uns über Afrika ein außergewöhnliches Bild, wir sahen eine riesige glühende horizontale Linie, die durch ein Blitzen darunter aufgehellt wurde.«
Der Lichtbogen habe sich parallel zur Erdkrümmung über eine Länge von mehreren hundert Kilometern erstreckt. »Wir haben den Eindruck, dass das etwas neues sein könnte«, sagte Jair weiter. Für die Wissenschaftler sei es, als hätten sie einen Schatz gefunden. Der Israeli vermutet, dass der Lichtbogen aus Stickstoff besteht. Untersuchungen sollen nun klären, ob es sich um eine neue Entdeckung oder aber um eine Form schon bekannter, in Zusammenhang mit Gewittern beobachteter Lichterscheinungen handele. Diese Überprüfung werde mehrere Wochen dauern, sagte Jair.
Die genaue Kenntnis von Vorgängen in dieser Atmosphärenschicht sei insbesondere für die Luft- und Raumfahrt von Bedeutung. Die US-Raumfähre Columbia war am 16. Januar zu einer 16-tägigen Mission gestartet. Unter den sieben Besatzungsmitgliedern befand sich auch Ilan Ramon, Israels erster Astronaut.
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| Für Sie Entdeckt!
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»Luminex« heißt der Traumstoff, der Kleidungsstücke im Dunkeln leuchten läßt. Dieses Hightech-Material aus der Experimentalphysik wird einfach in herkömmliche Textilien eingewebt und sorgte in den USA und Italien auf Partys, Vernissagen und Discos für Frurore. Ihre Einführung in Deutschland ist sicherlich nur noch ein Frage der Zeit.
»Reevu-Fahrradhelm« heißt der erste Helm, mit dem man nach hinten blicken kann. Äußerlich unterscheidet sich das Produkt der englischen Firma Reevu nicht von herkömmlichen Modellen. Doch in diesem Helm steckt ein ausgeklügeltes System von Prismen. Sie reflektieren, alles was bis zu zehn Metern hinter dem Rücken des Radfahrers passiert und eröffnen so einen Sehkanal, damit man nach hinten blicken kann.
»Trolem« heißt die erste, batteriebetriebene Schubkarre mit Elektromotor. Steigungen verllieren damit ihren Schrecken, weil ihnen ein Arbeitsgerät mit eigenantrieb in Haus und Garten unter die Arme greift.
»Trikke« heißt das erste Dreirad für Erwachsene, der es auf bis zu 30 km/h bringt. Nur durch Verlagerung des Körpergewichts erreicht der Fahrer diesen Schwung und mit Geschicklichkeit sowie Sportverständnis, einen grenzenlosen Spaß.
»Adonis« heißen die neuen Weihnachtsbaumleuchten der Firma less´n´more. Nach Ansicht der Geschäftsleitung müssen es nicht immer Kerzen sein, sondern LEDs (Light Emitting Diode) am Weihnachtsbaum tun es auch: Denn bei ihnen wird nahezu die gesamte Energie in Licht umgesetzt, nicht wie bei einer Glühbirne zu 90 Prozent in Wärme. Zudem liegt die Lebensdauer der LEDs bei 100.000 Stunden.
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| Eingestampft!
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Obwohl sie die schönsten Bilder aus den Weiten des Weltalls von sterbenden Sternen, galaktischen Nebel oder fremden Galaxien gesendet hat, die wir je gesehen haben, muss das Weltraumteleskop »Hubble« eingestampft werden und ebenfalls sterben.
Nach 13 Dienstjahren im All und 260000 Bildern hat die NASA nun beschlossen, die Weltraumsonde aufzugeben.
Es wurden aus Kostengründen sogar ein Reparaturflug zu »Hubble« gestrichen. Damit bekommt sie weder frische Batterien noch Ersatzteile, so dass das Weltraumteleskop spätestens im Jahr 2008 seinen Geist aufgeben wird. Bislang investierte man 6 Mrd. Dollar in das Projekt. Der Astronom Donald Hall von der Universität Hawaii sagte: »Der Verlust von Hubble ist unermesslich!.«
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| UFO-Sichtungen!
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Am 20. August 2003 kam es an der Südküste des Kaspischen Meeres zu einer UFO-Sichtung wie in mindestens 400 anderen Fällen diesen Monats. Zwei Zeugen berichten über eine Himmelserscheinung, die aus zwei weiß leuchtender Objekte in etwa 300 m Höhe bei 2 km Entfernung bestanden. Sie bewegten sich langsam vorwärts, gleichzeitig auf und ab. Sie waren oval und etwa 10 m lang. Für einige Sekunden strahlten sie sogar blau und gelb.
Am 07. September 2003 wurde in Südafrika über Durban, ebenfalls ein leuchtendes Objekt gesichtet. Es war klein wie ein Satellit, wuchs aber auf die 20-fache Größe, war dann heller als die Sonne, änderte Form und Farbe. In einem Bruchteil einer Sekunde schrumpfte es auf einen kleinen, orangenen Fleck und schoß mit unglaublicher Geschwindigkeit wieder davon.
Am 22. September 2003 wurde im afrikanischen Ghanna, in einem Vorort von Columbus, von einer Familie eine gigantische dunkle Scheibe erblickt, die über ihrer Nachbarschaft schwebte: »Das war nicht einfach ein Licht am Himmel: es war ein riesiges, scheibenförmiges, ›schwarzes Ding‹.«
Während der Abenddämmerung, als sie das Objekt vor ihrem Auto beinahe lautlos auftauchen sahen. dachten sie vorerst noch, es wäre nur ein Schatten, aber dann wurde klar, dass es am Himmel war. Das Objekt schwebte einfach, niedrig, knapp über den Baumspitzen. Zuerst sahen sie ringsum Lichter, orange oder verschiedenfarbig, die sich eins nach dem anderen änderten. Als die Lichter ausgingen, war das Objekt total schwarz. Und es war unglaublich riesig. Einmal verdunkelte es die ganze Sonne. Es gab keine erkennbaren Oberflächendetails.
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| US-Präsident bestätigt Außerirdische!
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Der US-Präsident George W. Bush vertritt die Ansicht, dass es vermehrt Anzeichen gebe zu glauben, dass es außerirdisches Leben auf anderen Planeten gibt. Er begründet seinen Haushaltsplan damit, dass man möglicherweise »Außerirdische im Weltraum« entdecken könnte.
Eine Passage in seiner Erklärung (»Wo sind die wahren Außerirdischen im Weltraum?« legt dar, dass entscheidende wissenschaftliche Untersuchungen während der letzten zehn Jahre darauf hindeuten, dass Hinweise für »bewohnte Planeten« in greifbare Nähe rücken. Unterschiedliche Beweise für derzeitige oder vergangene Wasservorkommen, die ein essentielles Element für Leben darstellen, wurden bereits auf dem Mars und einigen Jupitermonden gefunden.
Das US-Dokument sagt letztlich folgendes aus: »Möglicherweise ist die Idee, dass es dort draußen etwas gibt viel realer als wir ursprünglich glaubten.«
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| Fenster ins Weltall!
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Wieder einmal ist dem seit 1991 im Weltraum befindlichen Hubble-Teleskop eine spektakuläre Aufnahme gelungen. Das Foto zeigt den kältesten bekannten Ort im Universum.

Dieser befindet sich im Bumerang-Nebel im Sternbild Zentaur. Mit minus 272 Grad Celsius ist er nur etwa ein Grad wärmer als der absolute Nullpunkt (-273,15 Grad Celsius), wie die Europäische Weltraumagentur ESA in Garching mitteilte. Selbst das allgegenwärtige Echo des Urknalls, die kosmische Hintergrundstrahlung, ist rund zwei Grad wärmer.
Der Bumerang-Nebel besteht aus der abgestoßenen Gas-Hülle eines sterbenden Sterns. Er ist rund 5000 Lichtjahre (47,5 Billiarden Kilometer) entfernt, das heißt, das Licht ist von ihm 5000 Jahre zur Erde unterwegs. Der Bumerang-Nebel ist den Angaben zufolge bislang das einzige bekannte Objekt, das kälter als die Hintergrundstrahlung ist. Das Hubble-Weltraumteleskop ist ein Gemeinschaftsunternehmen der US-Raumfahrtbehörde NASA und der ESA.
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| Älteste Menschenspuren!
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Die ältesten bislang bekannten fossilen Fußspuren aufrecht gehender Menschen sind in Süditalien zu finden. Die gut erhaltenen Abdrücke gehören zu drei Menschen, die vor etwa 385.000 bis 325.000 Jahren den steilen Hang eines Vulkans herabgestiegen waren, berichten italienische Forscher in der Fachzeitschrift Nature. Die Urheber der »Teufelspfade« waren nur 1,50 Meter groß und hinterließen 20 Zentimeter lange Fußabdrücke.

Die Wissenschaftler um Paolo Mietto von der Universität Padua hatten Fußspuren am Vulkan Roccamonfina untersucht, wobei sie eindeutige Hinweise darauf fanden, dass deren Urheber aufrecht auf zwei Beinen liefen. Ein Handabdruck weist darauf hin, dass einer der Wanderer sich bei dem schwierigen Abstieg auch mit der Hand abstützte. In einigen Fußspuren konnten die Forscher die Abdrücke von Fußballen und Fersen und auch Andeutungen der Zehen erkennen.
Die Datierung der Spuren ist allerdings bisher nur behelfsmäßig. Die Wissenschaftler orientierten sich dabei an der Entwicklungsgeschichte des Vulkans, die in drei Abschnitte unterteilt werden kann. Demnach liegen die Fußspuren in einer Fläche der zweiten Phase des Vulkans, die auf das Mittlere Pleistozän vor etwa 385.000 bis 325.000 Jahren datiert wird. Daher vermuten Mietto und seine Kollegen, dass diese Fußspuren die bislang ältesten bekannten Spuren aufrecht gehender Menschen sind.
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| Archäologie!
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Ein Archäologenteam arbeitet zur Zeit an der Wiederherstellung des Grabes des Pharaos Sethos I. (Vater von Ramses II.) im ägyptischen Tal der Könige. Mittels neuester Technik soll es detailgenau nachgebaut werden. Das originale Grabmal wurde im Jahre 1817 von dem italienischen Entdecker Giovanni Battista Belzoni gefunden und wird oft als das größte und am verschwenderischsten ausgestattetste Grab im Tal der Könige bezeichnet. Doch schon wenige Jahre nach der Entdeckung wurde das Grab geplündert und seine Schätze in die Kunstmuseen in aller Welt verkauft.
Um das Grab richtig nachbilden zu können, machten die Forscher in internationalen Museen digitale Aufnahmen der Artefakte. Mit Hilfe dieser können Restaurateure die Reliefs nachbilden. Das Endresultat, so hoffen die Forscher, soll ein vollständiges Grab sein, das exakt so aussieht wie das Original.
Der Leiter der Forschungsgruppe Adam Low sagt: »Es wird eine auf den Millimeter genaue Nachbildung des Grabes sein - der Staub vom Boden, die Temperatur und der Geruch im Grab eingeschlossen. Es wird exakt die gleichen Eigenschaften wie das originale Grab haben«. Die Ägyptologen wollen die Grabkopie bis zum Jahre 2005 fertig stellen. Sie soll dann in der Nähe des neuen ägyptischen National-Museeums zu sehen sein.
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| Geschenkt!
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Die Schweiz hat Ägypten über 200 wertvolle Kulturgüter zurückgegeben, die im August 2003 in einem Zollfreilager in Genf sichergestellt worden waren. Die archäologischen Fundstücke, darunter Statuen, Masken, Sarkophage sowie zwei Mumien, wurden im Rahmen eines Rechtshilfegesuchs von Vertretern des Justizministeriums an Partner in ägyptischen Behörden übergeben. Ein Genfer Untersuchungsrichter hatte die Kunstgegenstände im Laufe eines Strafverfahrens wegen Diebstahls, Hehlerei und Betrug konfisziert.
Die ägyptische Generalstaatsanwaltschaft ermittelt derzeit wegen illegaler Ausgrabungen und der Ausfuhr archäologischer Kulturgüter gegen mehrere Personen. Die von der Schweiz übergebenen Kunstgegenstände können nach Angaben des Schweizer Justizministeriums jetzt als Beweismittel in dem ägyptischen Strafverfahren genutzt werden.
Die Herausgabe der archäologischen Kulturgüter stützt sich auf den Rechtshilfevertrag zwischen der Schweiz und Ägypten, der seit dem 23. September 2002 in Kraft ist.
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| Leben im Weltraum!
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Sind die Menschen allein im Weltraum? Gleich vier Studien kamen jetzt unabhängig voneinander zu dem Ergebnis, dass Leben im All womöglich weit verbreitet ist und auf zahlreichen Planeten eine Heimat finden könnte.
Drei der aktuellen Untersuchungen beschäftigen sich mit der Verbreitung von Kohlenstoff und Mikroben im All, eine vierte simulierte die Häufigkeit von erdähnlichen Planeten. Sollten die Annahmen der britischen und US-amerikanischen Wissenschaftler zutreffen, könnte es im Weltraum von Leben nur so wimmeln.
Max Wallis und Chandra Wickramasinghe von der Cardiff University stellen im Fachblatt »Monthly Notices of the Royal Astronomical Society« eine Theorie vor, nach der irdische Mikroben in den interstellaren Raum gelangt sein könnten.
Aktuelle Simulationen amerikanischer Wissenschaftler lassen die Verbreitung von Leben im Universum noch wahrscheinlicher erscheinen: Sie ergaben, dass reisende Mikroben zahlreiche Oasen finden müssten. Ein Team um Sean Raymond von der University of Washington stellte im Computer 44-mal die Entstehung eines Sonnensystems nach. In jedem dieser Szenarien, schreiben die Astronomen in »Icarus«, einem Fachblatt der American Astronomical Society, seien bis zu vier erdähnliche Planeten entstanden. Unter ihnen hätten sich insgesamt elf so genannte »bewohnbare« Planeten befunden, die ihre Sonne in ähnlicher Entfernung umrunden wie die Erde.
»Unsere Simulationen ergaben eine enorme Vielfalt an Planeten«, sagte Raymond. »Manche waren halb so groß wie die Erde und sehr trocken, andere waren drei Mal größer als die Erde und besaßen die zehnfache Wassermenge.« Der Umfang der Ozeane werde den Berechnungen zufolge stark beeinflusst durch Gasriesen wie Jupiter, die auf äußeren Umlaufbahnen ihren Stern umkreisten. »Hatten die Gasriesen elliptische Bahnen, waren die erdähnlichen Planeten trockener«, erklärte Raymond. »Waren ihre Bahnen runder, ergab das feuchtere Planeten auf den inneren Bahnen. «
Sollten die Berechnungen der Amerikaner korrekt sein, könnten sogar in unmittelbarer Nachbarschaft unseres Sonnensystems zahlreiche erdähnliche Planeten existieren. Eine »bedeutende Menge« von ihnen dürfte sich in der »bewohnbaren Zone« befinden, jenem Entfernungsbereich zur Sonne, der den Erhalt flüssigen Wassers erlaubt.
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| Verspätet!
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Mit Verspätung startet der Satellit »KEO« 2005 ins all. Dieses UNESCO-Projekt des 21. Jahrhundert soll, wenn alles gut geht, in 50000 Jahren wieder zur Erde zurückkehren und mit seinem unvergleichbaren Archiv den Menschen der Zukunft über seine Vergangenheit aufklären.
»KEO« wird unter anderem einen gläsernen Block zurückbringen, in dem etwas Seewasser, Luft, Erde und DNS eingeschlossen sind.
Auch ein Titan-Globus ist an Bord: er zeigt, wie die Oberfläche der Erde einst ausgesehen hat. Des weiteren enthält eine spezielle, mit Laser beschriebene Glasplatte zahllose Nachrichten heutiger Menschen, damit sich unsere Nachfahren ein Bild vom Leben am Anfang des 21. Jahrhundert machen können.
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